Datum: 08.12.2019

 

Lehrlingsfreisprechung März 2016

Am 05.03. 2016 konnten nach 3 ½-jähriger Lehrzeit  im Burgtheater Bautzen  wieder 33 Junggesellen  der Berufe Anlagenmechaniker, Metallbauer und Elektroniker ihre Zeugnisse und Gesellenbriefe in Empfang nehmen. Ausnahmsweise war diesmal auch eine Fleischerin dabei, die nach dem Einstieg ins 2. Lehrjahr ihre Lehre wegen guter Leistungen um 6 Monate verkürzen konnte und ein Zeugnis mit „sehr guten“ Noten erhielt. Nach dem feierlichen Fahneneinmarsch der Obermeister nahm letztmalig KHM Joachim Winter die offizielle Begrüßung vor. Die Festrede kam diesmal von einem Handwerksmeister und Innungsbetrieb: Matthias Grahl führt seinen Metallbaubetrieb in der Gemeinde Wachau seit 2002. Er beleuchtete die These „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ aus verschiedenen Blickwinkeln. Aus jüngster Erfahrung in seinem Betrieb hatte er auch gleich ein gutes Beispiel für einen engagierten Elektronikerlehrling auf Lager.

Der Prüfungsausschuss unserer Innung unter Leitung von Uwe Lehmann hatte bei 17 Lehrlingen die Gesellenprüfung abgenommen, darunter war auch eine junge Frau, 13 davon konnten ihren Gesellenbrief erhalten. In diesem Jahr konnte OM Schölzel auch wieder einmal ein Präsent  übergeben: Julius Jacob aus dem Ausbildungsbetrieb Frequenz Elektro GmbH in Radeberg konnte seinen Gesellenbrief mit dem Prädikat „gut“ in Empfang nehmen.


Exkursion der Auszubildenden des BSZ für

Wirtschaft und Technik Bautzen zur

„HAGEMEYER LEISTUNGSSCHAU“ nach Dresden

 

Am 12. September 2014 fuhren wir Azubis, die Elektroniker des 2. Lehrjahres, die Fachpraktiker 1. Ausbildungsjahr sowie Techniker der Fachrichtung Mechatronik, gemeinsam mit unseren Ausbildern, Ronny Füßel und Veit Kretschmer, voller Erwartung zur Hagemeyer-Leistungsschau nach Dresden. Dort bot sich uns ein breites Spektrum an Herstellern aus dem Bereich der Elektrotechnik.

Nach einer sehr freundlichen Begrüßung durch einen Vertreter des Elektrogroßhändlers „Hagemeyer“ begann der Rundgang über das Messegelände. Dabei bot sich für uns in vielerlei Hinsicht die Möglichkeit, mit Vertretern aus Industrie und Handel in Kontakt zu treten und viele innovative Produkte kennenzulernen.

Selbst für das leibliche Wohl wurde bestens mittels eines reichhaltigen Buffets gesorgt, welches für alle Teilnehmer kostenlos durch die „Firma Hagemeyer“ bereitgestellt wurde.

Wir bedanken uns herzlich bei „Hagemeyer“ für die großzügige finanzielle Unterstützung als Sponsor der Busfahrt, der Eintrittskarten und der Verpflegung sowie der Elektrotechniker-Innung Bautzen, die sich an der Organisation des Messebesuches beteiligt hat. Danke sagen wir ebenfalls dem Busunternehmen Klingauf aus Großpostwitz     www.rusreisen-klingauf.de    für die zuverlässige und pünktliche Hin- und Rückfahrt!

 Veit Kretschmer

Fachleiter

BSZ für Wirtschaft und Technik Bautzen

 


Lehrlingsfreisprechung März 2015

Lehrlingsfreisprechung März 2015

Am 07.03. 2015 konnten nach 3 ½-jähriger Lehrzeit  im Burgtheater Bautzen  die 33 Junggesellen der Berufe Anlagenmechaniker, Metallbauer und Elektroniker ihre Zeugnisse und Gesellenbriefe in Empfang nehmen. Nach dem feierlichen Fahneneinmarsch der Obermeister nahm der Kreishandwerksmeister Joachim Winter die offizielle Begrüßung vor, als Festredner konnten wir diesmal Hermann Winkler, Mitglied des Europäischen Parlaments,           begrüßen. Der älteste anwesende Obermeister, Ulrich Haase von der Innung Metall Kamenz, öffnete feierlich die historische Innungslade und entzündete die Kerze, ihm assistierte Elektromeister Frank Scholze bei der Zeremonie. 

Hermann Winkler erweiterte in seiner Festrede den Horizont auf europäische Ausmaße. Was können schon 80 Mio. Deutsche  bei 7. Mrd. Weltbevölkerung ausrichten? Wenigstens die 500 Mio. Europäer sollten sich einig sein, wenn auch nicht die Glühbirnenfrage unbedingt im EU –Parlament geregelt werden muss! Anschließend sprach Landrat Michael Harig. Er verwies auf die ausgezeichneten Möglichkeiten für Beschäftigung und Selbständigkeit in unserer Region.

Der Prüfungsausschuss unserer Innung, unter Leitung von Uwe Lehmann, hatte bei 17 Lehrlingen die Gesellenprüfung abgenommen. An 12 davon konnten OM Schölzel und Uwe Lehmann den Gesellenbrief übergeben. Vier Lehrlinge wurden in Innungsbetrieben ausgebildet, leider gab es auch in diesem Jahr keinen mit dem Prädikat „gut“. Wir haben erfahren, dass sich  mehrere Elektroniker-Junggesellen gleich zur Meisterprüfung angemeldet haben.

Die Dankesworte sprach Daniel - Michele Lindner, der in der Kamenzer Firma Jurisch Haustechnik bei Obermeister Jan Schuster zum Anlagenmechaniker ausgebildet wurde. Den kulturellen Teil gestalteten die Sportakrobaten des MSV Bautzen unter Leitung von Fr. Jesse.                                           

Fotos: Eberhard. Sprigade

 

 

 

 


Lehrlingsfreisprechung März 2012

Nach 3 ½-jähriger Lehrzeit erhielten 53 Junggesellen ihre Zeugnisse und Gesellenbriefe für die  Berufe Anlagenmechaniker, Metallbauer und Elektroniker. Traditionell fand die Freisprechung im feierlichen Rahmen am 3. März im Burgtheater in Bautzen statt. Grußworte überbrachten der Vizepräsident der Handwerkskammer Dresden, Herr Wilfried Arndt und  Landrat Michael Harig.

Die Festrede hielt der das Vorstandsmitglied der Ostsächsischen Sparkasse, Herr Heiko Lachmann. Er blickte aus Sparkassensicht auf die vielen handwerklichen Berufe, die z.B. nach der Beseitigung der Hochwasserschäden in der Sparkasse tätig werden mussten: von Metallbauern zur Neugestaltung über Elektroniker zur Prüfung und Wiederinbetriebnahme der Anschlüsse und Sicherheitseinrichtungen. Anschließend konnten fünf junge Leute zur  mit „gut“ bestandenen Gesellenprüfung beglückwünscht werden und erhielten Präsente unserer Sponsoren. Aus unserem Gewerk waren das:

Philip Münch / Elektroniker / Ausbildungsbetrieb Kuhnert Haustechnik GmbH Gottschdorf

Rene Gadzinski / Elektroniker / Berufsförderwerk Bau Bautzen

Mit Ihnen und den Sponsoren stieß Kreishandwerksmeister Joachim Winter an und sprach alle Junggesellen frei. Aus den Händen der Innungsobermeister und Prüfungsausschussvorsitzenden erhielten alle ihre Zeugnisse und Gesellenbriefe. Der Obermeister der Elektrotechnikerinnung, Torsten Schölzel, übergab den besten Elektronikern Philip Münch und Rene Gadzinski und Geburtstagskind Jörg-Peter Günther Präsente der Innung. Philip Münch dankte den Ausbildern in Betrieb und Schule, ganz persönlich auch seinen Lehrern am BSZ Radeberg.

Fotos: Fotostudio Reinhard Großmann

 

 

Elektroniker Philip Münch hat die Lehre mit „gut“ abgeschlossen

Elektroniker Philip Münch hat die Lehre mit „gut“ abgeschlossen

 

Schon in der Grundschulzeit  hat sich Philip Münch für Handwerk und Elektrik interessiert. An seine Spielzeugautos hat er beizeiten Lampen angelötet. Hr. Münch hat das Gymnasium in Großröhrsdorf  besucht , aber in der 12. Klasse vorzeitig mit einem  Realschulabschluss verlassen. Die erste Lehrstelle war eine Ausbildung als Drucker . So richtig hat das aber weder ihm noch seinem Ausbilder gefallen, deshalb wurde der Vertrag noch in der Probezeit gelöst. Es folgte eine geförderte Einstiegsqualifizierung in der Fachrichtung Elektrik  mit einem Praktikum bei der Fa. VEPA Elektro-Installation GmbH  Co KG.  in Pulsnitz. Danach wurden Bewerbungen für eine Lehrstelle als Elektroniker geschrieben. Am schnellsten hat die Fa. Kuhnert Haustechnik GmbH aus Gottschdorf  reagiert: hier wurde dem jungen Mann mit den guten Schulnoten und schon vorhandenen praktischen Erfahrungen gleich nach dem Bewerbungsgespräch ein Lehrvertrag angeboten. Sein Ausbilder, Elektromeister Andre Tischer bestätigt die gute Wahl – ziemlich schnell zeigte Herr Münch sein außerordentliches Interesse und seine  Zielstrebigkeit. Die Fa. Kuhnert ist hauptsächlich  auf Montagebaustellen mit Installationsarbeiten für Wohnungsbau und andere  private Auftraggeber tätig, oft im Münchner Großraum. Im Innungsbetrieb wird seit 1993 kontinuierlich in den Berufen Elektroniker und Anlagenmechaniker ausgebildet. Hr. Münch konnte bei der verantwortungsvollen Montagetätigkeit beizeiten mit eigenständigen Aufgaben betraut werden. Sehr interessiert hat er alle Angebote zu Zusatzqualifikationen wahrgenommen, er war auf Fachmessen dabei und hat Kurse bei Großhändlern absolviert.

Auch sein Fach- und Klassenlehrer aus dem BSZ Radeberg, Hr. Ahlemann, bestätigt, dass Hr. Münch durch sein überdurchschnittlich starkes Berufsinteresse die gesamte Klasse mitgerissen hat, sei es durch qualifizierte Fragestellungen oder  eigene Beiträge. Schon hier wird ihm bescheinigt, dass er ein „Händchen“ fürs Erklären hat, ausdauernd ist und ruhig bleibt – gute Voraussetzungen, um selber mit jungen Leuten zu arbeiten!

Sein Ausbildungsbetrieb hat ihn natürlich nach seinem guten Lehrabschluss übernommen, Aufstiegschancen sind gegeben. Er selber möchte unbedingt eine Meisterausbildung in Angriff nehmen – wir wünschen viel Erfolg!

Letzte Aktualisierung: Dienstag 14.03.2017 18:34
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